Rasche Maßnahmen sichern Arbeitsplätze in Tiroler Metalltechnikunternehmen

Tiroler Edelschmiede hat mit Adaptierungen umgehend auf das Coronavirus reagiert und den Erhalt von Stellen gesichert.

Foto: Tiroler Edelschmiede (frei)
Die Tiroler Edelschmiede hat rasch auf die neue Situation reagiert und unter anderem Masken mit dem Firmenlogo für die Verwendung im Betrieb anfertigen lassen.

Foto: Tiroler Edelschmiede (frei)

In der Tiroler Edelschmiede wurde während der gesamten Dauer der Einschränkungen durch das Coronavirus im Normalbetrieb weitergearbeitet. Durch die schnelle Reaktion auf neue Herausforderungen konnten alle Stellen erhalten und der normale Betrieb aufrechterhalten werden. Die Arbeitsplätze im Unternehmen wurden sichergestellt. Alle laufenden Aufträge konnten zeitgerecht realisiert werden.

Waidring, 13. Mai 2020 – „Wir haben sofort auf die Veränderungen reagiert. Durch verschiedene Maßnahmen konnten wir so nicht nur einen Stellenabbau vermeiden. Wir konnten sogar ohne Kurzarbeit im Normalbetrieb weiterarbeiten“, erklärt Stefan Schwentner, Geschäftsführer der Tiroler Edelschmiede. Die strengen Sicherheitsauflagen wurden von dem Tiroler Metalltechnikunternehmen lückenlos befolgt. Dafür waren einige Adaptionen nötig.

Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist
„In erster Linie setzen wir auf einen verantwortungsvollen Umgang miteinander. Wenn jeder auf jeden achtet, kann ein Maximum an Sicherheit erreicht werden. Unsere Mitarbeiter verhalten sich vorbildlich und erleichtern damit wesentlich die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen“, sagt Schwentner. Die Werkstätten im Unternehmen sind großzügig angelegt. So konnten die Sicherheitsabstände problemlos eingehalten werden. „Wir mussten niemanden heimschicken, keinen Schichtbetrieb einrichten oder Personen ins Homeoffice schicken“, freut sich Schwentner. Auch in den Büros kann der Mindestabstand problemlos eingehalten werden. „Montagearbeiten funktionieren vor allem bei Zweitwohnsitzen unproblematisch. Die Eigentümer oder Bewohner sind größtenteils nicht anwesend“, erklärt Schwentner. Sicherheitsabstände sowie die gängigen Hygienemaßnahmen auf Baustellen sind ebenfalls ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung von Ansteckungen.

Adaptierungen im Betrieb
Um die Gesundheit aller Mitarbeiter zu schützen, wurden diverse Modifizierungen vorgenommen. „Wir haben an den Eingängen Spender für Desinfektionsmittel installiert. Außerdem haben wir in der Küche und in den Sanitärräumen einige Modernisierungen umgesetzt. Es wurden Gebläse für die kontaktlose Handtrocknung montiert. Wir achten sehr auf umfassende Hygiene in allen Bereichen unseres Unternehmens“, betont Schwentner. Das Unternehmen ließ Mund-Nasen-Schutzmasken mit dem Logo der Tiroler Edelschmiede anfertigen. „Wenn wir schon Masken tragen müssen, dann sollen sie zumindest einen persönlichen Touch haben. Also haben wir welche mit unserem Branding anfertigen lassen. Sie zeigen auch, dass wir mit Selbstbewusstsein und Optimismus durch diese Zeit gehen“, sagt Schwentner. Die Auftragslage für das Unternehmen ist laut Stefan Schwentner sehr gut: „Bis auf weiteres sind wir sehr gut ausgelastet. Dank eines hervorragenden Teams können wir alle Projekte in der gewohnten Qualität und Pünktlichkeit umsetzen. Nichtsdestotrotz freuen wir uns natürlich alle schon darauf, wenn wieder ‚Normalität‘ im Alltag Einzug hält und die Anspannung nachlässt.“

Corporate Data
Tiroler Edelschmiede ist die Marke, unter der die Design & Schmiede GmbH aus Waidring im Pillerseetal am Markt auftritt. Das Familienunternehmen wurde 1984 von Hans Schwentner gegründet und beschäftigt aktuell zehn Mitarbeiter. Heute trägt Hans’ Sohn Stefan Schwentner als Geschäftsführer Verantwortung. Mit einem breiten Produktangebot ist die Tiroler Edelschmiede der „Amboss für schneidige Ideen“ – im Bereich der Hotellerie ebenso wie in der Zusammenarbeit mit Architekten und gewerblichen Kunden.

Mehr Informationen unter: www.edelschmiede.tirol