Volles Programm für potenzielle Lehrlinge

Lange Nacht der Lehre am 3. Mai bringt Jugendliche und Unternehmen zusammen. Innviertler Betriebe bieten jungen Menschen konkrete Entscheidungshilfe bei der Berufswahl.

Foto (frei): Hot Spot! Innviertel
Die Lehre bekommt einen immer höheren Stellenwert. 32 Innviertler Unternehmen laden Jugendliche am 3. Mai zur Langen Nacht der Lehre um die verschiedenen Ausbildungen vorzustellen.

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Was soll ich machen nach der Schulzeit? Wie schaut das Berufsleben in der Praxis aus? – Diese und viele weitere Fragen stellen sich Jugendlichen nach Absolvierung ihrer Schulzeit. In der am 3. Mai erstmals veranstalteten Langen Nacht der Lehre können sich interessierte junge Menschen direkt in den Betrieben ein eigenes Bild vom zukünftigen Berufsleben machen. Die 32 teilnehmenden Firmen bieten den jungen Besuchern individuelle Programme um ihr Unternehmen vorzustellen und die angebotenen Berufsausbildungen hautnah zu vermitteln. Die Aktion wurde von der Initiative Hot Spot! Innviertel ins Leben gerufen.
 
Ried im Innkreis, 15. April 2019 – Engagierte Lehrlinge sind am Arbeitsmarkt gefragt. Deshalb laden 32 Innviertler Unternehmen aller Größen und quer durch die Branchen zur Langen Nacht der Lehre am 3. Mai ein. Meistens startet die Tour mit einer kurzen Unternehmenspräsentation. In vielen Betrieben werden verschiedene Infopoints aufgebaut bei denen sich die Interessierten detailliert über die jeweiligen Abteilungen informieren können. Auch die Lehrwerkstätten werden besichtigt. Dabei erfahren die jungen Besucher vieles über die Ausbildungsmöglichkeiten im Detail und können sich mit Lehrlingen austauschen. In individuellen Programmen werden die Jugendlichen mit den verschiedenen Berufsbildern und -ausbildungen – auch in kleineren Betrieben – vertraut gemacht. Als Fachkräfte der Zukunft stehen ihnen in ihrem weiteren Berufsleben viele Möglichkeiten offen.

Duale Ausbildung im Trend
Ein gutes Argument für eine Lehre ist auch die Bezahlung. In der sogenannten Lebensverdienstsumme lässt sich ablesen, dass man heute mit einer Fachausbildung über Weiterbildung bis hin zu höheren Qualifikationen im Laufe eines Arbeitslebens mehr verdient als mancher Akademiker. Im Trend liegt vor allem die duale Ausbildung, bei der Werkbank und Schulbank miteinander verbunden werden. Unter der Bezeichnung „Lehre mit Matura“ wird diese Art der Ausbildung bei jungen Menschen immer beliebter. Natürlich bieten auch viele Innviertler Unternehmen diese Ausbildung an.

Diese Unternehmen sind bei der Langen Nacht der Lehre dabei
FACC, Revital Aspach, Malerei Großbötzl, Heizung- und Klimatechnik Hargassner, Hertwich Engineering, Wiesner-Hager Möbel, KTM, Fill Maschinenbau, Borbet Austria, Frauscher Sensortechnik, EBG Elektroinstallationen, AGS-Engineering, Primatech Metallverarbeitung, Fischerleitner Fahrzeugbau, Faschang Werkzeugbau, KOWE CNC Metallverarbeitung, SPA Ressort Therme Geinberg, Scheuch Luft- und Umwelttechnik, Stranzinger Logistik Service, Langzauner Automation, Romberger Fertigteile, Ortig Dach und Wand, Loryhof, Wintersteiger, COLT Prüf- und Testzentrum, Wandl – Der Maler, Josko Fenster und Türen, Microlab webdesign, Promotech Kunststoff- und Metallverarbeitung, Milltech CNC – Fertigung sowie WIEHAG, Schwarzmüller Gruppe.

Corporate Data
Hot Spot! Innviertel vereint als rechtsunverbindliche Initiative Unternehmen und Organisationen der drei Bezirke Braunau, Ried und Schärding. Sie wollen die Region als lebenswerte, attraktive Arbeitgeberregion positionieren. Kommunikation und Networking sind die Hauptaufgaben der Gemeinschaft. Das Innviertel soll als Wohnregion, Wirtschaftsregion, Bildungsregion, Freizeitregion, Genussregion, Naturregion, Kulturregion und Lebensregion gestärkt werden. Andreas Fill (Fill Maschinenbau) ist Sprecher der Gruppe. Klemens Steidl (WKO Braunau) und Hans Froschauer (WKO Schärding), Christian Doms (Bezirksrundschau Ried), Alois Ellmer (WKO Schärding), Andreas Foltyn (FACC Operations GmbH), Walter Kohlbauer (AGS-Engineering), Irene Wiesinger (HAK/HAS Schärding), Johannes Karrer (LEADER Region Sauwald-Pramtal), Patrizia Faschang (Agentur webdots), Christian Sporrer (Borbet Austria GmbH), Anna Pucher (Regionalmanagement) und Christoph Wiesner (WKO Ried) sind die Mitglieder der Steuerungsgruppe. Andrea Eckerstorfer führt das Büro in Ried. Hot Spot! Innviertel wird von der Wirtschaftskammer Oberösterreich und den Betrieben getragen.

Mehr Informationen unter www.innviertel.at