Überraschungspost am Tag des herzkranken Kindes

In herausfordernden Zeiten geht der Verein Herzkinder Österreich neue Wege und bietet Aufklärungsarbeit auf Social Media an.

Foto: Herzkinder Österreich (frei)
Ein starkes Team unterstützt Eltern von herzkranken Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsene mit angeborenem Herzfehler.

Foto: Herzkinder Österreich (frei)

Am 5. Mai wird der Tag des herzkranken Kindes gefeiert. In diesem herausfordernden Jahr hat sich der Verein Herzkinder Österreich etwas Besonderes für seine Mitglieder einfallen lassen. Für Herzkinder, Jugendliche und Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH) gab es Überraschungspost mit einem Hampel-Herzteddy zum Zusammenbauen bzw. einem Herz-Frisbee. „Wir wollen mit unseren Briefen ein Zeichen setzen!“, erklärt Michaela Altendorfer, Präsidentin und Geschäftsführerin von Herzkinder Österreich. Coronabedingt gab es am 5. Mai keine Aktionstage.

Linz, 6. Mai 2021 – „Es ist wichtig, auf das Leid kleiner Herzpatienten aufmerksam zu machen“, erklärt die Präsidentin und Geschäftsführerin von Herzkinder Österreich, Michaela Altendorfer. Normalerweise lädt der Verein am 5. Mai, am Tag des herzkranken Kindes, zu Aktionstagen in allen Bundesländern ein. Aufgrund der derzeitigen Coronasituation musste der Aktionstag – wie im Vorjahr – abgesagt werden. Für die Herzkinder, Jugendlichen und EMAH gab es dennoch eine Überraschung: Briefe mit einem Herz-Frisbee bzw. Hampel-Herzteddy. Für den Hampel-Herzteddy gab es eine Anleitung zum Zusammenbasteln. Gleichzeitig wurden die Beschenkten aufgefordert, lustige Fotos mit ihren Gaben auf den Social Media-Plattformen des Vereins zu posten. Einige Bilder werden in das nächste Herzkinder-Magazin aufgenommen.

Aufklärungsarbeit auf Social Media
Auch in speziellen Zeiten wie diesen ist Aufklärungsarbeit wichtig. „Dafür eignen sich unsere Social Media-Plattformen“, sagt Michaela Altendorfer. Fünf Tage lang rund um den Tag des herzranken Kindes beschäftigte sich der Verein mit verschiedenen Schwerpunktthemen. Behandelt wurde unter anderem die Einzigartigkeit der Herzkranken, die mutig und stark ihren Weg gehen. Eingegangen wurde weiters auf die besondere Situation, wenn Herzkinder in den Kindergarten oder in die Schule kommen sowie auf Geschwisterkinder, die oft im Schatten der Herzkinder stehen. Der Verein Herzkinder Österreich widmete sich auch der Pränataldiagnostik, die wichtig ist, wenn Eltern erfahren, dass ihr Kind einen Herzfehler hat.

Unterstützung und Rat für betroffene Eltern
Rund 700 Kinder kommen in Österreich jährlich mit Herzfehlbildungen zur Welt. Jedes dritte Kind könnte ohne sofortige Operation nicht überleben. „Unmittelbar nach der Diagnose ‚Ihr Kind ist herzkrank.‘ sind betroffene Eltern ratlos. Sie fühlen sich sehr oft hilflos und überfordert“, weiß Michaela Altendorfer. Beim Verein finden Eltern Unterstützung, Rat und Beistand. Die Mitglieder von Herzkinder Österreich wissen, wovon sie reden. Ihre ganz persönlichen Erfahrungen geben sie gerne an Betroffene weiter. Ein Team aus 25 Mitarbeitern betreut derzeit mehr als 4.000 betroffene Familien in ganz Österreich.

Corporate Data
1995 wurde der Verein gegründet, seit 2007 heißt die Plattform Herzkinder Österreich. Der Verein ist eine österreichweite Anlaufstelle für alle nicht medizinischen Anliegen und Belange für herzkranke Kinder, Jugendliche, EMAH – Erwachsene mit angeborenem Herzfehler – und deren Familien. Der Verein eröffnete 2008 ein Teddyhaus in Linz, 2015 ein weiteres in Wien. 2009 wurden in allen Bundesländern Informationsstellen für Herzkinder und deren Angehörige eingerichtet. Michaela Altendorfer kümmert sich als Präsidentin um die Agenden der Herzkinder Österreich. Bei der Erste Bank – AT13 2011 1890 8909 8000 – wurde ein eigenes Spendenkonto für den Verein eingerichtet. Diese Spenden sind steuerlich absetzbar.

Weitere Informationen unter: www.herzkinder.at