Super. Schneller. Schlosser. ist auf digitalem Erfolgskurs

In den vergangenen Monaten hat Hartl Metall ein wichtiges Jahresziel verwirklicht: den verstärkten Aufbau der Konstruktionsabteilung.

Foto: Hartl Metall (frei)
Das Konstruktionsteam rund um Geschäftsführer Martin Hartl (Bildmitte) positioniert sich heuer bei der Digitalisierung eindeutig als Vorreiter. V. l. n. r.: Lukas Linseder, Oliver Haselbauer, Bernd Schröter, Matthias Feldler

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Der Konstruktionsbereich von Hartl Metall in Waldneukirchen wurde heuer erweitert. Die weitgehenden Digitalisierungsbestrebungen des Unternehmens garantieren Effizienz und rücken Hartl Metall in eine digitale Vorreiterrolle. „Ich bin stolz, dass uns der Ausbau der Konstruktionsabteilung im Krisenjahr 2020 gelungen ist. Wir arbeiten bereits mit Hochdruck an den Zielen für 2021“, freut sich Martin Hartl, Geschäftsführer von Hartl Metall.

Steyr/Waldneukirchen, 1. Dezember 2020 – Im vergangenen Sommer erfolgte bei Hartl Metall der Entschluss, den Konstruktionsbereich zu erweitern. „Mit guter Planung wird der Grundstein für den Erfolg eines Auftrages gelegt“, ist Geschäftsführer Martin Hartl überzeugt. Diese Überzeugung spiegelt sich auch in der Ausbildungs- und Rekrutierungs-Strategie des Unternehmens wider: Derzeit befindet sich ein Lehrling im zweiten Lehrjahr. Zwei neue Konstrukteure wurden eingestellt. Einer davon ist der neue Technische Leiter, Bernd Schröter.

Gute Planung wirkt
„Die große Herausforderung als Technischer Leiter ist eine vorausschauende Planung. Schon in den frühesten Phasen eines Projektes müssen wir die spezifischen Anforderungen von Fertigung und Montage mitberücksichtigen, um mögliche Fehlerquellen zu vermeiden. Die Konstruktionsabteilung ist also zentrale Schnittstelle für den Erfolg eines Auftrags“, erklärt Bernd Schröter. Auch die richtige Software spielt von Anfang an eine wichtige Rolle. Seit acht Jahren hat Hartl Metall deshalb eine speziell CAD-Software im Einsatz, die laufend verbessert wird. „Jede Baustelle ist anders und bedarf anderer Lösungsansätze“, sagt Matthias Feldler, der federführend bei der Entwicklung der Software ist. „Flexibilität ist daher außerordentlich wichtig und genau das bietet unser Programm.“

Virtuell ist praktisch
Seit Matthias Feldler und Kollege Lukas Linseder als Lehrlinge bei Hartl Metall begonnen haben, hat sich im Arbeitsprozess einiges verändert. „2013 hatten wir zum Vermessen einen Rollmeter, einen Zettel und einen Stift. Heute werden die Naturmaße vorwiegend mit digitalen Messwerkzeugen und 3D-Laser genommen“, sind sich beide einig. Die Auftragsdokumentation und die Bestandsskizzen werden lückenlos per Tablet verarbeitet und direkt elektronisch an Produktion und Montage weitergeleitet. Nach der Konstruktion werden Bauteile virtuell aus dem System exportiert und an die Bearbeitungsmaschinen weitergeleitet. Immer öfter werden von Kunden digitale Modelle übermittelt. Sie können direkt weiterbearbeitet und zur Freigabe retourgeschickt werden.

Fit für BIM
Hartl Metall ist dank dieser modernen Arbeitsweise bereits heute fit für die Anforderungen von Building Information Modelling – kurz BIM. „Ich bin stolz, dass uns der Ausbau der Konstruktionsabteilung sogar im Krisenjahr 2020 gelungen ist. Wir arbeiten auch schon mit Hochdruck an den Zielen für 2021,“ freut sich Martin Hartl.

Corporate Data
Hartl Metall aus Waldneukirchen in Oberösterreich wurde 1980 gegründet und betreibt seit 2005 einen zweiten Standort in Steyr. Das Unternehmen beschäftigt 35 Mitarbeiter und erzielte 2019 einen Jahresumsatz in Höhe von knapp sechs Millionen Euro. Der Fokus des modernen Schlossers für Gewerbe und Industrie liegt auf Stahl- und Metallbau, Industrietechnik, Schweißtechnik, Brückenkonstruktionen sowie auf Service und Maintenance.

Weitere Informationen unter: www.hartl-metall.at