Nachhaltige Fassaden sparen Kohlendioxyd und erzeugen Strom durch Photovoltaik

Hydro Building Systems Austria ist mit Hydro CIRCAL Vorreiter auf dem Gebiet des klimaschonenden Fassadenbaus. Und Pilkington Austria als Erzeuger von PV Gläsern ermöglichte die Realisierung der klimaschonendsten Fassade.

Foto: Pilkington Austria GmbH, Johannes Felsch (frei)
Die BIPV-Fassade (Building Integrated Photovoltaic) des Techno-Z in Bischofshofen, Salzburg, erzeugt Strom und ist eine Weltneuheit. Durch die Verwendung der WICONA Pfosten-Riegel- und Fenstersysteme aus Hydro CIRCAL wurde schon beim Bau CO₂ eingespart.

Foto: Pilkington Austria GmbH, Johannes Felsch (frei)

Die neue Glas-Fassade des Techno-Z in Bischofshofen ist eine sogenannte BIPV-Fassade (gebäudeintegrierte Photovoltaik). Mit der Fassade wird Strom gewonnen und somit CO₂ gespart. Die Fassadenkonstruktion mit WICONA Profilen besteht aus Hydro CIRCAL, einem End-of-Life Recyclingaluminium mit weltweit geringstem CO₂-Rucksack und geringstem Strombedarf in der Herstellung.

Seekirchen am Wallersee, 9. Dezember 2020 – „Hydro CIRCAL enthält einen Mindestanteil von 75 Prozent Verbraucherschrott. Der Einsatz dieses Materials ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz“, sagt Jörg Meiche, Vertriebsleiter von Hydro Building Systems Austria. Beim Bau der Fassade für das Techno-Z in Bischofshofen konnte so bereits bei der Errichtung eine enorme Menge CO₂ gespart werden. Die BIPV-Fassade (Building Integrated Photovoltaic) erzeugt darüber hinaus auch noch Strom.

Weltneuheit mit WICONA Elementen
„Diese Fassade ist eine absolute Weltneuheit. Nachhaltigkeit und CO₂-Einsparung werden hier Realität“, erklärt Meiche. Beim Bau kam das WICONA WICTEC 60 Pfosten-Riegel-Fassadensystem zum Einsatz. Es besteht aus Hydro CIRCAL. „Bereits beim Bau dieser Fassade wurde so CO₂ gespart. Das ist angewandter Klimaschutz“, fügt Meiche hinzu. Bei der Herstellung von Hydro CIRCAL werden nur 2,3 Kilogramm CO₂ emittiert. Hydro CIRCAL spart auch in hohem Maße Energie, denn das Einschmelzen von Aluminium für die erneute Verwendung verbraucht lediglich fünf Prozent der Energiemengen, die bei der Herstellung von Primäraluminium benötigt werden.

Strom aus der Fassade
Die Gläser von Pilkington Sunplus™ BIPV Typ PV Vision und PV Spandrel kamen zum Einsatz. PV Vision ist teilflächig mit PV Zellen belegt (ca. 50 Prozent), wodurch eine gute Sicht nach außen gegeben ist. PV Spandrel ist ein blickdichtes Element, welches vollflächig mit PV Zellen belegt ist. Durch Kombination von Brüstungs- und Fensterelementen kann der Energieertrag maximiert werden. Viel Wert wurde bei dem Projekt auf die Ästhetik und eine homogene Außenansicht gelegt. Das verwendete Fenstersystem WICLINE 75Top von WICONA zeichnet sich durch höchste Wärmedämmung aus. Außerdem ist das Material besonders energiesparend. „Wir sind stolz darauf, dass Hydro Building Systems Austria an so einem Zukunftsprojekt entscheidenden Anteil hat“, freut sich Meiche.

Corporate Data
Hydro Building Systems Austria ist Teil der Bausparte der Hydro Gruppe und für den Vertrieb von WICONA und SAPA in Österreich verantwortlich. Hydro ist ein vollintegriertes Aluminiumunternehmen mit 35.000 Mitarbeitern in 40 Ländern auf allen Kontinenten, das lokale Erfahrung, weltweite Präsenz und einmalige F&E-Ressourcen vereint. Neben der Produktion von Primäraluminium, gewalzten und extrudierten Erzeugnissen sowie dem Recycling gewinnt Hydro Bauxit, erzeugt Tonerde und Energie. Damit ist es das einzige 360°-Unternehmen in der globalen Aluminiumindustrie. Hydro ist mit Vertrieb und Handelsaktivitäten in der gesamten Wertschöpfungskette von Aluminium in allen Marktsegmenten für Aluminium präsent und beliefert mehr als 30.000 Kunden. Das Unternehmen ist in Norwegen ansässig und kann mehr als ein Jahrhundert an Erfahrungen in erneuerbarer Energie, Technologie und Innovation aufweisen. Hydro Building Systems Austria mit Sitz in Seekirchen am Wallersee wendet sich in Österreich vor allem an Architekten, Planer und Verarbeiter der Metalltechnikbranche.

Mehr Informationen unter: www.wicona.at