Mia – eine Rotorrichtmaschine mit Namen und viel Innovation

Rapperstorfer Automation präsentiert effiziente und platzsparende Rotorrichtmaschine zur Mattenschweißanlage für die Rapperstorfer Korbwand®.

Bild: Rapperstorfer Automation (frei)
Die Rotorrichtmaschine Mia ist als Teil der Gesamtanlage zur Herstellung der Rapperstorfer Korbwand® oder als Einzelkomponente erhältlich.

Bild: Rapperstorfer Automation (frei)

Die preisgekrönte Rapperstorfer Korbwand® bekommt Zuwachs. Hubert Rapperstorfer und sein Team präsentierten eine neue Rotorrichtmaschine. Die Anlage mit dem Namen „Mia“ ist Teil des ausgeklügelten Maschinen- und Roboterballetts zur Herstellung der innovativen Fertigteil-Komponenten. Mia stellt in diesem komplexen System sicher, dass die Mattenschweißanlage perfekt ausgerichtete Stahlstäbe erhält.

Steinhaus bei Wels, 20. Februar 2018
– „Mia kann alles, was große Rotorrichtmaschinen auch können. Das sieht man ihr gar nicht an, da wir lange getüftelt haben, um sie möglichst klein zu bauen“, erklärt Hubert Rapperstorfer stolz. Mia ist das erste Teilsystem aus einem ausgeklügelten Maschinen- und Roboterballett, das Hubert Rapperstorfer und sein Team im Österreichischen Steinhaus bei Wels konzipiert und konstruiert haben. Die Namensgebung hat dabei Tradition. Rapperstorfer benennt seine innovativen Komponenten nach Familienmitgliedern. Ganz vorne ist das aktuell jüngste Kind des Unternehmens, die Rotorrichtmaschine Mia.

Perfekt ausgerichtete Stahlstäbe für die Mattenschweißanlage

Die Rotorrichtmaschine Mia leitet die Produktion der gerichteten Stahlstäbe ein, in dem sie die Rohmaterialien wie Bewehrungsstahl-Drahtrollen bearbeitet. Die geringe Größe macht Mia flexibel, gut zugänglich in der Bedienung und hilft der Anlage Platz zu sparen. Um den Anforderungen hoher Produktionsleistungen gerecht zu werden, hat sie sechs Rotoren. Für die optimalen Transportwege sorgt die Integration von schräg angestellten Richtrollen, welche Drahtvorschub und Richtvorgang in einem Arbeitsgang erledigen. Auch die Dimensionierung der Rotoren trägt zur Zeitersparnis bei. Diese sind für Drahtdurchmesser von 6, 8, 10, 12, 14 und 16 Millimetern ausgerichtet. Die Wechselzeit bei Umstellungen vermindert sich auf wenige Sekunden. Ausgeklügelt ist auch die Platzierung des Antriebs. Dieser ist innerhalb der drehbaren Werkzeugaufnahme angeordnet. Das ist speziell für die Drehmoment-Übertragungseinheiten ein großer Vorteil, da diese so einfach und platzsparend wie möglich eingebaut werden können und dennoch eine sehr effiziente Kraftübertragung sicherstellen. Mia benötigt nur einen Antriebsmotor für das Ausrichten der Drähte mit unterschiedlichen Durchmessern. Für Sicherheit bei der Positionierung der Richtwerkzeuge sorgen eine gekoppelte Feststellbremse und eine Winkelzentrierhilfe. All diese Vorzüge machen Mia zu einer effizienten Drahtrichtmaschine, die sich durch exaktes Regelverhalten, geringen Leistungsbedarf und niedrige Geräuschentwicklung auszeichnet. Selbst zum Vorschub des Drahtes sind keine zusätzlichen Antriebe oder Vorschubeinrichtungen nötig. Das Ergebnis ist eine bemerkenswerte Geradheit der Drähte. Mia ist eben sanft, sparsam und dennoch eine fleißige Arbeitsbiene, die im Roboterballett von Hubert Rapperstorfers Korbwand® die erste Geige spielt. Mia gibt es aber auch als Einzelkomponente. Sie ersetzt mühelos klobige Maschinen in verschiedensten Systemen, ganz unabhängig von deren Einsatzgebieten.

Corporate Data
„Rapperstorfer Automation löst Produktionsaufgaben: einfacher, besser, effizienter.“ Basierend auf dieser Leitidee entwickeln Hubert Rapperstorfer und sein Team innovative Maschinen zur Erzeugung von Korbwänden. Dank der Unternehmenswerte Innovation, Begeisterung und Vertrauen ist das Unternehmen auf dem besten Weg, ein anerkannter Spezialist für innovativen und menschenfreundlichen Maschinenbau zu werden. Das patentierte Korbwand®-System des Unternehmens mit Sitz in Steinhaus bei Wels ist bereits erfolgreich im Einsatz.

Mehr Informationen unter: www.rapperstorfer.com