iSchool startet im Innviertel

Fließender Übergang von Schule ins Berufsleben: 14 Schüler der Handelsschule Ried starten wegweisendes Projekt.

Foto: Hot Spot! Innviertel (frei)
Start der Hot Spot! Innviertel iSchool: Zukunftsweisende Kooperation von Schule und Wirtschaft ermöglicht den Jugendlichen einen fließenden Übergang ins Berufsleben. Von links: Barbara Lehner (Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern, Ried), Pamela Hamedinger (HAK Ried), Michael Großbötzl (Malerei Großbötzl), Elisabeth Hochhold (Raiffeisenbank Ried), Stephan Schwarz (DB Schenker), Petra Mies (Maximarkt), Eva Rendl (Fill Maschinenbau) und Hubert Wiesinger (HAK/HAS Ried).

Foto: Hot Spot! Innviertel (frei)

14 Schüler der Handelsschule Ried im Innkreis starten heuer erstmals mit der Hot Spot! Innviertel iSchool. Neun Unternehmen aus der Region, die in verschiedenen Branchen tätig sind, fungieren als Projektpartner dieses vielversprechenden Schultyps. In enger Kooperation von Schule und Wirtschaft sammeln die Jugendlichen praktische Erfahrungen in unterschiedlichen Unternehmen und Branchen. Workshops werden direkt in den Unternehmen oder in der Schule durchgeführt und durch begleitete Praktikumstage und
-wochen lernen die Jugendlichen während ihrer dreijährigen Schulzeit mehrere Branchen und Arbeitsbereiche kennen.

Ried im Innkreis, 17. Oktober 2018 – „Wir haben versucht die Bedürfnisse sämtlicher Beteiligter, also Schüler, Eltern, Schulen und Wirtschaft, zu berücksichtigen. Durch die enge Zusammenarbeit von Schulen und Wirtschaft bringen wir mehr Praxis in den Unterricht und mehr junge Menschen direkt in die Unternehmen. Die Schüler erhalten dadurch Orientierung bei der Berufssuche, die Unternehmen können auf ‚reifere’ Lehrlinge zählen. Schlussendlich profitieren sowohl Schüler als auch die Betriebe davon“, erläutert Irene Wiesinger, unter deren Leitung in der Arbeitsgruppe Bildung das neue Schulkonzept entwickelt wurde.

Fließender Übergang
Viele Jugendliche wissen nach Abschluss ihrer Schulzeit nicht genau, welchen Beruf sie erlernen wollen bzw. was sie in den einzelnen Berufen in der Praxis erwartet. Das Ziel des Projekts „iSchool“ ist es, den Schülern einen fließenden Übergang in die Lehre zu ermöglichen. Das Konzept vereint ein Bündel an Maßnahmen für eine erfolgreiche Schulausbildung und die anschließende Berufswahl, die aufgrund der gesammelten Erfahrungen für die Jugendlichen wesentlich fundierter erfolgen kann. In den kommenden Wochen lernen die 14 jungen Menschen die Projektpartner näher kennen und im Sommersemester werden sie bei Schnuppertagen praktische Erfahrungen direkt in den Betrieben sammeln. Es ist geplant, die Hot Spot! iSchool im kommenden Schuljahr auch an der HAK und Handelsschule in Schärding und Braunau anzubieten.

Corporate Data
Hot Spot! Innviertel vereint als rechtsunverbindliche Initiative Unternehmen und Organisationen der drei Bezirke Braunau, Ried und Schärding. Sie wollen die Region als lebenswerte, attraktive Arbeitgeberregion positionieren. Kommunikation und Networking sind die Hauptaufgaben der Gemeinschaft. Das Innviertel soll als Wohnregion, Wirtschaftsregion, Bildungsregion, Freizeitregion, Genussregion, Naturregion, Kulturregion und Lebensregion gestärkt werden. Andreas Fill (Fill Maschinenbau) ist Sprecher der Gruppe. Klemens Steidl (WKO Braunau) und Hans Froschauer (WKO Schärding), Christian Doms (Bezirksrundschau Ried), Alois Ellmer (WKO Schärding), Andreas Foltyn (FACC Operations GmbH) Walter Kohlbauer (AGS-Engineering), Irene Wiesinger (HAK/HAS Schärding), Johannes Karrer (LEADER Region Sauwald-Pramtal), Patrizia Faschang (Agentur webdots), Christian Sporrer (Borbet Austria GmbH), Anna Pucher (Regionalmanagement) und Christoph Wiesner (WKO Ried) sind die Mitglieder der Steuerungsgruppe. Andrea Eckerstorfer führt das Büro in Ried. Hot Spot! Innviertel wird von der Wirtschaftskammer Oberösterreich und den Betrieben getragen.

Mehr Informationen unter www.innviertel.at