Schulausstatter hilft mit, dass Kinder im Kriegsgebiet mit Trinkwasser versorgt werden

Mit seinem humanitären Beitrag unterstützt Mayr Schulmöbel aus Scharnstein in Oberösterreich das UNICEF-Wasserprogramm in Syrien.

Foto: UNICEF/UN029872/Al-Issa (frei)
Ein Drittel aller Schulen wurde im syrischen Krieg beschädigt oder zerstört. Mayr Schulmöbel unterstützt das UNICEF-Wasserprogramm, mit dem die Wasserversorgung in Schulen wiederhergestellt wird.

Foto: UNICEF/UN029872/Al-Issa (frei)

Der Krieg in Syrien wirkt sich auf das Schul- und Bildungswesen negativ aus: Ein Drittel aller Schulen wurde beschädigt oder zerstört, zwei Millionen Kinder besuchen keinen Unterricht mehr. Der Schulmöbelausstatter Mayr Schulmöbel aus Scharnstein in Oberösterreich unterstützt das UNICEF-Wasserprogramm in Syrien, mit dem die Wasserversorgung in Schulen wiederhergestellt wird. „Mit unserem Beitrag können rund 1.000 Kinder mit Trinkwasser versorgt werden“, berichtet Franz-Josef Wiener, einer der beiden Geschäftsführer von Mayr Schulmöbel.

Scharnstein, 13. September 2017 – Während der jahrelangen Kämpfe in Syrien wurde ein Großteil der Schulen beschädigt oder zerstört, sechs Millionen Kinder sind auf humanitäre Unterstützung angewiesen, zwei Millionen Kinder besuchen keinen Unterricht. „In Aleppo sind nur noch wenige Schulen in Betrieb und die Wasserversorgung ist katastrophal“, betont der gebürtige Tiroler Andreas Knapp, der die UNICEF-Wasserprogramme in Syrien leitet. „Nach der UN-Kinderrechtskonvention haben alle Kinder das Recht auf Gesundheit und sauberes Trinkwasser sowie auf gute Schulausbildung“, weiß Franz-Josef Wiener. Mayr Schulmöbel fördert das UNICEF-Hilfsprogramm mit 7.500 Euro. Mit diesem Beitrag wird die Wasserversorgung einer Schule langfristig gesichert, rund 1.000 Mädchen und Buben können mit Trinkwasser versorgt werden. Mit dem Geld werden Wassersysteme errichtet und repariert, Wassertanks und Pumpen installiert, Toiletten und Waschräume aufgebaut, Seife und Reinigungsmittel bereitgestellt sowie Hygienekurse für Lehrer organisiert. Kinder können in den Schulen sauberes Wasser trinken, sich die Hände waschen und funktionierende Toiletten besuchen. Zudem wird die Verbreitung von Krankheiten eingedämmt.

Zugang zu Bildung ist wichtig
Mangelnde Bildungschancen und die daraus resultierende hoffnungslose Zukunft ihrer Kinder ist oft der entscheidende Grund für Eltern, Syrien zu verlassen. „Daher ist es besonders wichtig, Kindern vor Ort wieder Zugang zu Bildung zu verschaffen“, erklärt Franz-Josef Wiener. Kinder können wieder einem geregelten Unterricht nachgehen, Freunde treffen, spielen und einfach wieder Kind sein. Gleichzeitig ermöglicht Bildung, die Welt besser kennenzulernen, Bildung erhöht das Selbstbewusstsein und schützt vor Rassismus und Nationalismus.

Langjährige Kooperation
Mayr Schulmöbel kooperiert bereits seit mehr als zehn Jahren mit UNICEF. Die Schwerpunktthemen der Hilfsorganisation Gesundheit, Ernährung, Bildung, Wasser, Hygiene, Kinderschutz und Nothilfe liegen auch dem Scharnsteiner Unternehmen sehr am Herzen. 663 Millionen Menschen haben weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Vor allem Kinder sind davon betroffen und sterben täglich an den Folgen von verschmutztem Wasser. Im vergangenen Jahr schaffte es UNICEF, 28,8 Millionen Menschen in Notsituationen mit Wasser zu versorgen. In diesem Jahr soll 19,3 Millionen Menschen der Zugang zu sauberem Wasser ermöglicht werden. Beinahe ein Viertel aller humanitären Hilfsgelder wird für Wasser und Hygiene verwendet.

Corporate Data
Mayr Schulmöbel ist aufgrund seines hohen Qualitätsanspruchs, seiner innovativen und kundenorientierten Entwicklungen sowie seiner Kompetenz Marktführer in der österreichischen Schulmöbelbranche. Das Familienunternehmen aus Scharnstein in Oberösterreich wurde 1968 gegründet und beschäftigt rund 150 Mitarbeiter. Im Jahr 2016 erwirtschaftete Mayr Schulmöbel einen Umsatz von 23,1 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter: www.mayrschulmoebel.at