Linzer Softwarefirma s2G.at empfiehlt Unternehmen flexible Microservices

Die Vorteile liegen auf der Hand: Microservices sind klein, einfach zu warten und lassen sich unabhängig voneinander entwickeln.

Bild: s2G.at (frei)
Ein Vorteil von Microservices ist, dass sie jeweils nur eine Aufgabe erfüllen und sich die Entwicklung genau darauf konzentrieren kann.

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Der neue IT-Architekturtrend Microservices hilft dabei, Software-Entwicklungen in Unternehmen schneller und agiler zu entwickeln. Viele kleine Applikationen laufen dabei in einem jeweils eigenen Prozess. Via Schnittstellen (APIs) kommunizieren sie miteinander. Muss ein Modul getauscht werden, ist es nicht nötig, die gesamte Software neu zu schreiben. Das spart Zeit und Ressourcen.

Linz, 2. Juli 2018 – Microservices funktionieren wie Legosteine. Die Summe aller Steine ergibt am Ende ein Haus. Will man eine Veränderung vornehmen, muss nicht das ganze Haus neu gebaut werden, es genügt, die betreffenden Steine zu adaptieren. „Wir arbeiten mit dieser neuen Technologie, weil sie Unternehmen zahlreiche Vorteile verschafft, schnell und einfach entwickelt werden kann und dabei ausgesprochen flexibel ist“, sagt Mag. Ilse Hackl-Gautsch, Geschäftsführerin von s2G.at. Monolithen hingegen sind vergleichbar mit fertig gegossenen Betonwänden, die im Fall der Fälle als Gesamtes abgetragen werden müssen.

Flexible Softwareelemente
Microservices erfüllen immer ein bestimmtes Aufgabengebiet. So kümmert sich ein Microservice etwa um Funktionen im Bereich Personalverwaltung inklusive Registrierung, Login, Personendaten. Andere typische Aufgabenbündel wären etwa Produktverwaltung oder Berichtswesen. Microservices werden unabhängig voneinander entwickelt. Die jeweils zuständigen Teams können sich zu 100 % mit der Lösung einer speziellen Aufgabe beschäftigen. „Mit dieser Herangehensweise beschleunigen wir den Softwareentwicklungsprozess wesentlich“, so Mag. Ilse Hackl-Gautsch. Da die Microservices sehr klein sind, sind sie auch leichter zu warten.  Gleichzeitig bleibt die Funktionalität des Gesamtsystems erhalten.

Die Alternative zu Monolithen
Monolithische Software wird im Zuge der Weiterentwicklung mit neuen Funktionen und Modulen extrem komplex und unüberschaubar. Änderungen an einer Stelle haben oft seltsame Auswirkungen an einer anderen Stelle. „Bei Microservices haben kleine Module nur eine ganz bestimmte Aufgabe. Wenn diese Module ausgetauscht werden sollen, so ist das problemlos möglich, ohne dabei die Funktion des Systems im Gesamten zu beeinflussen“, erklärt Mag. Ilse Hackl-Gautsch.

Schnell, stabil und unabhängig
Die einzelnen Module der Microservice-Architektur kommunizieren miteinander wo dies nötig ist. Fällt ein Teilmodul aus, bedeutet das nicht den kompletten Ausfall des Systems. Bei einem Update werden nur die Module aktualisiert, die betroffen sind. Bei einem Monolith ist das gesamte System vom Update betroffen. Das nimmt mehr Zeit in Anspruch. Auch die Fehlersuche ist beim Monolith wesentlich aufwändiger als bei den kleinen, überschaubaren Microservices. Die Microservices ersparen also Unternehmen vor allem viel Zeit und wichtige Ressourcen.

Corporate Data

Das oberösterreichische Unternehmen s2G.at bietet Lösungen im Bereich Individual und Standard Software, die auf modernsten technischen Standards basieren. Unter Verwendung modernster Entwicklungsmethoden und -werkzeuge entwickeln die Spezialisten in Linz innovative Systeme in Programmierung sowie Datenbank- und Workflowdesign. Seit mehr als 30 Jahren zählt Entwicklungsleiter Franz Polli zu den renommiertesten Experten in diesen Bereichen. Gemeinsam mit seinem Team macht er s2G.at zu einem der erfolgreichsten IT-Unternehmen für innovative Spezialsoftware.

Mehr Informationen unter www.s2g.at