Innviertel hat Weichen Richtung Zukunft gestellt

Moderne Regionalentwicklung wird von der Initiative Hot Spot! Innviertel vorangetrieben. Innovation und Vernetzung als Erfolgsfaktoren, gleichzeitig werden Bodenständigkeit und Handschlagqualität hochgehalten.

Foto (frei): CDoms/Hot Spot! Innviertel
Vertreter aus Wirtschaft, Schulen und Institutionen der drei Innviertler Bezirke Braunau, Ried und Schärding bei der Präsentation des aktuellen Bildungskatalogs am 14. Oktober in der Hargassner Energy World

Foto (frei): CDoms/Hot Spot! Innviertel

In den rund fünf Jahren des Bestehens der Initiative Hot Spot! Innviertel hat das Netzwerk die Weichen konsequent Richtung Zukunft gestellt. Mehr als 220 aktive Mitgliedsbetriebe und -organisationen, engagierte Arbeitsgruppen zu den Themen Bildung, Mobilität, Kinderbetreuung, Infrastruktur und Synergie sowie herausragende Veranstaltungen zu den einzelnen Themenkreisen sorgen für Schwung. Das Bündel an Aktivitäten rückt das Innviertel in den Fokus der Öffentlichkeit und zeigt, wie sich Lebensqualität und Karriere gut verbinden lassen.

Ried im Innkreis, 21. Jänner 2020 – Das Innviertel hat viel zu bieten. Intakte Natur, reizvolle Städte und international erfolgreiche Unternehmen. Vor etwas mehr als fünf Jahren ist die Initiative angetreten, die Vorzüge und Chancen der Region zu thematisieren. Mittlerweile kann die unabhängige Initiative auf mehr als 220 Mitglieder verweisen. Gemeinsam wird die moderne Regionalentwicklung auf vielen Ebenen vorangetrieben und das Innviertel entwickelt sich zur Vorzeigeregion.

Zukunft braucht Herkunft
„Wir brauchen mehr als attraktive Arbeitsplätze. Es muss das ganze Drumherum passen, damit sich die Menschen hier wohlfühlen. Um gute Fachkräfte zu gewinnen, muss einfach das ganze Umfeld stimmen. Dazu gehören die Lebensqualität, das schulische Angebot, die Verkehrsanbindungen sowie das Kultur- und Freizeitangebot“, betont Andreas Fill, Sprecher der Initiative. Wobei trotz aller innovativer Ansätze nicht auf die Bodenständigkeit dieses speziellen Landstrichs vergessen wird. „Zukunft braucht Herkunft“, formuliert Andreas Fill.

Vielzahl an Aktivitäten
Die vierte Auflage des Innviertler Bildungskatalogs wurde im Oktober vorgestellt. Darin präsentieren rund 80 Unternehmen auf 95 Seiten ihre Angebote an die Schulen. Thematisch nach Branchen geordnet, mit genauer Beschreibung der Angebote (Exkursionen, Vorträge, Praktika etc.) gibt der Bildungskatalog einen umfassenden Überblick der vielfältigen Möglichkeiten, die den Schülern Einblick in unterschiedliche Arbeitswelten geben. Ein praktischer Wegweiser der in dieser Form österreichweit einzigartig ist. Ein weiterer Höhepunkt war die im Mai 2018 erstmals durchgeführte Lange Nacht der Lehre, die rund 2.000 Jugendliche nützten, um Unternehmen im Innviertel kennenzulernen.

Mit Rückenwind in die 20er Jahre
Für heuer sind unter anderem Aktionen wie das Speed Dating für Mitglieder – zum besseren gegenseitigen Kennenlernen – am 28. Februar geplant. Der Arbeitgeberkatalog 2020 ist derzeit in Arbeit. Darin werden die vielfältigen Berufsmöglichkeiten der Region inklusive Branchen und individueller Ansprechpartner aufgelistet. Ein weiterer Höhepunkt ist die Verleihung des Hot Spot! Innviertel Awards im Oktober, bei dem herausragende Projekte zur Regionalentwicklung prämiert werden. Regelmäßige Sitzungen der diversen Arbeitsgruppen sorgen dafür, dass die positive Entwicklung der Region auf breiter Ebene vorangetrieben wird, um dem definierten Ziel der Initiative „Das Innviertel ist ein guter Platz zum Leben und zum Arbeiten!“ wiederum einen Schritt näher zu kommen.

Corporate Data
Hot Spot! Innviertel vereint als rechtsunverbindliche Initiative Unternehmen und Organisationen der drei Bezirke Braunau, Ried und Schärding. Sie wollen die Region als lebenswerte, attraktive Arbeitgeberregion positionieren. Kommunikation und Networking sind die Hauptaufgaben der Gemeinschaft. Das Innviertel soll als Wohnregion, Wirtschaftsregion, Bildungsregion, Freizeitregion, Genussregion, Naturregion, Kulturregion und Lebensregion gestärkt werden. Andreas Fill (Fill Maschinenbau) ist Sprecher der Gruppe. Klemens Steidl (WKO Braunau) und Hans Froschauer (WKO Schärding), Christian Doms (Bezirksrundschau Ried), Alois Ellmer (WKO Schärding), Andreas Foltyn (FACC Operations GmbH), Walter Kohlbauer (AGS-Engineering), Irene Wiesinger (HAK/HAS Schärding), Johannes Karrer (LEADER Region Sauwald-Pramtal), Patrizia Faschang (Agentur webdots), Christian Sporrer (Borbet Austria GmbH), Sandra Schwarz (Regionalmanagement) und Christoph Wiesner (WKO Ried) sind die Mitglieder der Steuerungsgruppe. Andrea Eckerstorfer führt das Büro in Ried. Hot Spot! Innviertel wird von der Wirtschaftskammer Oberösterreich und den Betrieben getragen.

Weitere Informationen unter: www.innviertel.at