Dammtafeln ermöglichen sichere Inspektion von Wasserkraftwerk

MPH aus Mank hat das Donaukraftwerk Ybbs mit Dammtafeln zur Abdichtung des Turbinenauslasses ausgestattet.

Foto: Jürgen Thoma/MPH (frei)
Manfred Halbwachs (links) mit dem Projektverantwortlichen Hubert Schauer (rechts) bei der Besprechung der nötigen Arbeitsschritte für die Dammtafeln des Donaukraftwerk Ybbs.

Foto: Jürgen Thoma/MPH (frei)

Metall Präzision Halbwachs aus Mank hat das Donaukraftwerk in Ybbs mit zwölf Dammtafeln aus Stahl ausgestattet. Damit ist eine gefahrlose und trockene Inspektion der Turbinen des Wasserkraftwerks möglich. Besonders anspruchsvoll gestalteten sich die Schweißarbeiten bei dem Projekt. MPH konnte die Dammtafeln nach nur acht Wochen Arbeitszeit an den Auftraggeber übergeben. Das Projekt hatte ein Auftragsvolumen von 70.000 Euro.

Mank, 7. Mai 2019 – „An einer Anlage wie dem Donaukraftwerk Ybbs zu arbeiten ist eine große Herausforderung mit sehr viel Verantwortung“, sagt Manfred Halbwachs, Geschäftsführer von MPH. Für das Wasserkraftwerk hat Metall Präzision Halbwachs zwölf Dammtafeln aus Baustahl gefertigt. Die Schweißarbeiten waren bei dem Projekt besonders fordernd: „Die Schweißnähte waren außergewöhnlich lang. Bei Dammplatten sind diese Nähte besonders wichtig, da diese ausschlaggebend für die Dichtheit sind“, erklärt Halbwachs. Das Metalltechnikunternehmen konnte den Auftrag mit einem Auftragsvolumen von 70.000 Euro innerhalb von acht Wochen erledigen.

Gefahrlose Inspektion der Anlage
Hubert Schauer von MPH war für die Durchführung des Projekts verantwortlich und hat sämtliche Arbeitsschritte überwacht. „Es ist in so einem Fall außerordentlich wichtig, höchst präzise zu arbeiten. Hightech-Maschinen und ein top ausgebildetes Team sind dabei Grundvoraussetzung“, sagt Schauer. Jede der zwölf Dammtafeln aus Baustahl ist 7.000 mm x 1.050 mm x 500 mm groß. Die einzelnen Werkstücke wurden mit einer Notendichtung versehen. Damit wurden die Räume zwischen den Elementen abgedichtet. Großes Augenmerk legte das Projektteam auf die Schweißnähte. Aufgrund ihrer Länge bestand die Gefahr eines Schweißverzugs. „Lange Schweißnähte bringen beim Abkühlen große Kräfte in das Bauteil ein. Mit den richtigen Maßnahmen und der Erfahrung aus vielen Projekten kann man den Schweißverzug auf ein Minimum begrenzen. Unsere Schweißer haben diese Aufgabe perfekt gelöst“, erklärt Schauer. Für fordernde Schweißarbeiten ist das Unternehmen gut gerüstet: MPH bildet seine Schweißer im Betrieb aus. Dort legen sie auch die Schweißerprüfung ab. Geplant wurden die Tafeln vom Kraftwerksbetreiber Verbund. Die Übergabe an das Donaukraftwerk Ybbs fand bereits im Dezember 2018 statt.

Problemloser Kraftwerksbetrieb
Die reibungslose Funktion von Wasserkraftwerken ist ein wesentlicher Bestandteil einer sicheren Stromversorgung. Dazu gehört die regelmäßige Kontrolle der Anlage. Um die Turbinen eines Kraftwerks inspizieren und warten zu können, müssen sie trockengelegt werden. Zu diesem Zweck werden Dammtafeln eingesetzt, die das Wasser absperren. Damit wird der Turbinenauslass abgedichtet. So kann das Fundament jederzeit auf Schäden überprüft werden. „Wir freuen uns, dass wir dieses große und wichtige Projekt erfolgreich und termingerecht abschließen konnten“, sagt Manfred Halbwachs.

Corporate Data
MPH Metall Präzision Halbwachs GmbH ist ein Metallbetrieb in Mank, Niederösterreich, der seit 1960 als Familienbetrieb geführt wird. MPH setzt auf höchste Qualität bei seinen Mitarbeitern und beim Leistungsangebot. Dieses reicht von Metalltechnik mit Planung und Fertigung individueller Komponenten aus Aluminium, Stahl und Edelstahl über Montage von Maschinen und Anlagen bis hin zu Wartung und Instandhaltung von Klein- und Großprojekten samt statischer Berechnung. Geschäftsführer Manfred Halbwachs führt den Betrieb seit der Übernahme von seinem Vater Peter Halbwachs 1992. Die MPH Metall Präzision Halbwachs GmbH beschäftigt derzeit rund 50 Mitarbeiter.