Sicherheitsmitarbeiter sind allzu oft unbesungene Helden des Alltags

Neue Aufgaben bieten dem Sicherheitsgewerbe zusätzliche Arbeitseinsätze und Jobs.

Foto: VZÖ BZS (frei)
Wenn Not am Mann ist, sind die bestens geschulten Kräfte der Sicherheitsdienstleister rasch zur Stelle.

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Das Sicherheitsgewerbe hat sich im Laufe der vergangenen Monate stark gewandelt. Weitgehend unbemerkt von den Augen der Öffentlichkeit, wurde aus einem einfachen Bewachungsdienst ein moderner Sicherheitspartner. „Obwohl wir nicht im Rampenlicht stehen, spüren die Leute, zu welchem integralen Teil wir dabei geworden sind, das alltägliche Leben am Laufen zu halten. Vor allem während der aktuellen, herausfordernden Zeit“, ist Mag. Martin Wiesinger, Vorstand der Fachgruppe Sicherheitsdienstleister, überzeugt.

Wien, 29. Juli 2021 – „Enorme Wandlungsfähigkeit, Mut und großen Einfallsreichtum hat die Branche der Sicherheitsdienstleister während der vergangenen Monate bewiesen“, erklärt Andreas Teischl, Generalsekretär des VSÖ Verband der Sicherheitsunternehmen Österreichs. Und mit diesen Worten lobt er in erster Linie die Geschwindigkeit und Effizienz, mit der sich die Branche vom anfänglichen Geschäftseinbruch – ausgelöst durch die Aussetzung sämtlicher Veranstaltungen sowie den beinahe vollständigen Ausfall der Flugreisen und damit der Flughafensicherheitskontrollen – erholen konnte. „Unverzüglich hat man sich auf die veränderten Gegebenheiten eingestellt und neue Nischen besetzt“, setzt er fort. Die Branche hätte unglaubliche Leistungsfähigkeit bei der Bereitstellung von Personal und im Kundenservice unter Beweis gestellt.

An vorderster Front
Vor Spitälern, Seniorenheimen und beinahe jedem Nahversorger stellten sich während der Coronazeit tausende Mitarbeiter der Sicherheitsbranche ihrer Aufgabe, die Gesundheit der Österreicher aktiv zu schützen. Zutrittskontrollen, Queue Management, Maskenausgabe oder Temperaturmessungen – allesamt Tätigkeiten, welche die eigene Gesundheit strapazieren. In Sachen Ansteckungsgefahr befanden sich die „Sicherheitsdienstler der Nation“ an vorderster Front. „Deshalb darf man – ohne Übertreibung – von Helden des Alltags sprechen“, ist sich Andreas Teischl sicher.

Neue Herausforderungen
Während die Nachfrage an qualifiziertem Sicherheitspersonal seitens des Handels nachlässt, besteht im medizinischen Bereich und auf dem Pflegesektor nach wie vor großer Bedarf. Die neu errungenen Kompetenzen helfen den Branchenmitarbeitern, dieses Engagement mit höchsten Qualitätsstandards abzudecken. Gleichzeitig steigt in Zeiten wie diesen die Nachfrage nach Einsätzen im Werks-, Unternehmens- und Baustellenschutz sowie in der Überwachung von Privatbauten.

Corporate Data
Der VSÖ Verband der Sicherheitsunternehmen Österreichs ist ein unabhängiger Verband von Unternehmen und Institutionen in Österreich, dessen Mitglieder sich mit Sicherheit in allen denkbaren Formen beschäftigen. Wer an Sicherheit denkt, denkt an den VSÖ, lautet die Vision des Verbands. Ziele sind unter anderem, den Verband als führende Institution der Sicherheitsbranche sowie als unverzichtbaren Partner bei Normenentstehung und Richtlinienarbeit zu etablieren. Zum VSÖ gehören die Fachgruppen elektronische Sicherheitsanlagen, mechanische und mechatronische Sicherheitseinrichtungen sowie Sicherheitsdienstleister. Der Verband der Sicherheitsunternehmen Österreichs wurde 1975 gegründet und zählt aktuell 70 Mitgliedsbetriebe. Andreas Teischl ist Generalsekretär und Sprecher der Initiative.

Weitere Informationen unter www.vsoe.at