16.05.2017

Erfolgreiche Vernetzung von Wirtschaft und Schule

Zweite Auflage des Innviertler Bildungskatalogs als wirksamer Impulsgeber für partnerschaftliche Kooperation.


Im Herbst erscheint die zweite Ausgabe des Innviertler Bildungskatalogs mit noch mehr attraktiven Angeboten. Die Erstauflage mit mehr als 70 konkreten Angeboten von Innviertler Unternehmen an die Schulen der Region ist ein Erfolgsprojekt von Hot Spot! Innviertel. Zahlreiche Klassen, von der Volksschule über die NMS bis hin zu Gymnasien sowie berufsbildende höheren und mittleren Schulen und den Landwirtschaftsschulen holten sich Einblicke in unterschiedlichste Branchen und Arbeitswelten. „Das Bestreben, Schulen und Unternehmen zusammenzuführen hat bestens funktioniert. Die Erfolgsgeschichte wird prolongiert“, freut sich Projektleiterin Irene Wiesinger, Direktorin der BHAK/HAS Schärding.

Ried im Innkreis, 16. Mai 2017
–  Die Initiative Hot Spot! Innviertel hat im Herbst 2016 erstmals eine Broschüre erstellt in der Unternehmen und Institutionen der Region ihre Angebote an Schüler vorstellen. Ein konkretes Nachschlagwerk in dieser Form hat es bisher noch nicht gegeben. Es hat sich als echter Renner entpuppt. Thematisch nach Branchen geordnet, mit einer Beschreibung der Angebote inklusive des jeweiligen Ansprechpartners, gibt der Bildungskatalog einen guten Überblick über die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten (Exkursionen, Praktika etc.). Ein praktischer Wegweiser zur partnerschaftlichen Kooperation von Schule und Wirtschaft.

Beide Seiten profitieren
Schüler von heute, sind die Fachkräfte von morgen. Durch die Möglichkeit Betriebe und Berufsfelder kennenzulernen wird das Interesse bei den jungen Menschen geweckt. Die Unternehmen können sich als attraktive Arbeitgeber positionieren. Für die Schulen wiederum stellt die Möglichkeit, innovative Firmen der Region zu besuchen, eine praxisbezogene Bereicherung des Unterrichts dar. Beide Seiten profitieren.

Von der Volksschule bis zu Gymnasium und HTL
Mit dem Bildungskatalog wurde der Anstoß für die partnerschaftliche Kooperation von Schulen und Unternehmen des Innviertels gegeben. Die durchwegs positiven Reaktionen von beiden Seiten zeigen, dass hier viel Potenzial vorhanden ist. Bei der zweiten Auflage, die im Herbst 2017 erscheint wird das Angebot noch umfangreicher sein. Von hochautomatisierter industrieller „Just in Time“-Produktion für über handwerkliche Berufe bis hin zu erfolgreichen Bewerbungsgesprächen reicht die Palette. Aber auch bereits für Volksschüler gibt es mit dem intergalaktischen Roboter „Filli Future“ die altersgerechte Möglichkeit, Technik spielerisch kennenzulernen.

Corporate Data

Hot Spot! Innviertel vereint als rechtsunverbindliche Initiative Unternehmen und Organisationen der drei Bezirke Braunau, Ried und Schärding. Sie wollen die Region als lebenswerte, attraktive Arbeitgeberregion positionieren. Kommunikation und Networking sind die Hauptaufgaben der Gemeinschaft. Das Innviertel soll als Wohnregion, Wirtschaftsregion, Bildungsregion, Freizeitregion, Genussregion, Naturregion, Kulturregion und Lebensregion gestärkt werden. Andreas Fill (Fill Maschinenbau) ist Sprecher der Gruppe. Seine Stellvertreter sind Klemens Steidl (WKO Braunau) und Hans Froschauer (WKO Schärding). Helmut Andexer (FACC), Christian Doms (Bezirksrundschau Ried), Alois Ellmer (WKO Schärding), LAbg. Alfred Frauscher (Frauscher GmbH), Walter Kohlbauer (AGS-Engineering), Irene Wiesinger (BHAK/HAS Schärding), Hannes Karrer (Leaderregion), Sandra Schwarz (Regionalmanagement) und Christoph Wiesner (WKO Ried) sind die Mitglieder der Steuerungsgruppe. Andrea Eckerstorfer führt das Büro in Ried. Hot Spot! Innviertel wird von der Wirtschaftskammer Oberösterreich und den Betrieben getragen.

Mehr Informationen unter www.innviertel.at

 

 


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